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STUPRO – ROOM 4

Kernsatz: „Josef K. – Als Kind gedemütigt, als Erwachsener ein Psychopath. Gelange zu Raum 4 um den Wahnsinn zu stoppen“

Room 4 – die interaktive Rauminstallation der Studioproduktion Event Media lässt uns in die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche blicken.
 Der Besucher verfolgt in den Erfahrungsräumen den Leidensweg von Josef K. – als Kind gedemütigt, als Erwachsener ein Psychopath.
 Der Besucher stellt sich seinen Urängsten. Was macht uns zu dem was wir sind? Wie gehen wir mit dem Unvorhersehbaren um?

Sieg oder Niederlage ziehen dramatische Folgen nach sich. Willkommen in Room 4!

In der interaktiven Rauminstallation “Room 4″ wird der Leidensweg des Joseph K. szenisch dargestellt. Zu Beginn der Installation, im Raum der Monitore werden die Besucher verbal gedemütigt.

Joseph K wurde als Kind von seinen Eltern nieder gemacht, gedemütigt und das sollen die Besucher auch fühlen. Sie werden auf Plätze verwiesen und aus dem Off werden Mimik, Haltung, Reaktionen und Bewegungen kommentiert. Nichts bleibt unbemerkt und jede noch so geringfügige Zucken führt zu einer scharfen Zurechtweisung.

Danach geht es in den Raum der Dunkelheit. Nichts ist zu sehen, kein Lichtschimmer, kein Leuchten, klein Glimmen, kein Flackern. Nichts. Die totale Dunkelheit umgibt die Besucher. Sie sind ohne Orientierung, wissen nicht wo sie hintreten, können den Raum in der Grösse und Länge nicht abschätzen. Langsam in der Bilndheit gefangen bewegen sie sich umher. Nach einer endlos wirkenden Zeit fühlen sie Berührungen an en Beinen und Waden. Ein kurzer schreckhafter Moment, niemand ist allein, es kann immer etwas Unvorhergesehenes geschehen. Dann endlich kommt die Erlösung: der Raum wird geöffnet und die Besucher schreiten in einen Tunnel, sie finden sich in einer Waldidylle wieder. Hier findet auf einem mehrseitigem Video der Wendepunkt des Geschehens statt.

Das Opfer Joseph K. wird zum Täter Joseph K.. Sein erstes Opfer: sein eigener Hund.

Nun geht es in den “Room 4″. Es ist der Raum wo der Besucher zum Teil der Geschichte wird. Denn im Käfig stehen Boxentürme, sie dröhnen mit tiefen Bässen: es ist das Dröhnen von Jospeh K’s. kranken Kopf. Mit einem Spiel können sie vielleicht das Dröhnen ausschalten und dem Irrsinn ein Ende bereiten.

Wenn die Besucher gewinnen, öffnet sich der Käfig und sie sehen das Ende von Joseph K. Er kann und will nicht mehr mit der Schuld leben und wirft sich vor einen Zug.

Verlieren die Besucher das Spiel ertönt ein lauter Alarmton und die Besucher erkennen im darauf folgenden Raum, dass alles weiter geht. Joseph K. mordet, die Polizei ist hilflos, sucht und findet ihn nicht. Das Licht erlischt. Nur Schwarzlicht bleibt und wenn die Augen sich an die plötzliche Dunkelheit gewöhnt haben, sieht der Besucher die verzweifelten Blutspuren von Händen der Opfer.

Room 4 hat ein Ende.

Eingesetzte Software:  Final Cut Pro (Bewegtbild), Premiere Pro CS6 (Bewegtbild), Eyeon Fusion (Bewegtbild),, After Effects (Bewegtbild), Adobe Photoshop (Grafik), Adobe Illustrator (Grafik), Adobe InDesign (Grafik), Abelton (Ton), Reason (Ton), Vector Works (Bühnenplanung), Java (Programmierung), C++ (Programmierung), Processing (Programmierung), Madrix NEO (Lichtansteuerung.

Bildrechte: ©Ursula Drees

 

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